Michael Gregoritsch, Stürmer der österreichischen Nationalmannschaft, hat den argentinischen Mittelfeldspieler Rodrigo De Paul nach ihrem WM-Spiel öffentlich kritisiert. Der Grund ist ein nicht eingehaltenes Versprechen zum Trikottausch, wie Gregoritsch in einem Interview mit 20 Minuten schilderte.

Was genau ist beim Trikottausch passiert?

Laut dem Bericht von 20 Minuten hatte Gregoritsch vor dem Spiel mit De Paul vereinbart, nach dem Abpfiff die Trikots zu tauschen. Nach dem Ende der Partie, die Österreich mit 1:2 verlor, habe De Paul das vereinbarte Zeichen jedoch ignoriert und sei stattdessen direkt in den Spielertunnel gegangen. "Das war schon eine Enttäuschung", sagte Gregoritsch dem Schweizer Portal. "So etwas gehört sich einfach nicht im Fußball." Der Österreicher betonte, dass solche Absprachen unter Profis normalerweise eingehalten werden.

Wie reagierte Gregoritsch auf die Aktion?

Der Angreifer ließ seiner Enttäuschung in den sozialen Medien freien Lauf. In einer Story auf Instagram postete er ein Bild von sich mit De Paul während des Spiels und kommentierte dies mit einem ironischen "Danke fürs Trikot". Diese öffentliche Reaktion sorgte für viel Aufmerksamkeit und Diskussionen unter Fans. Gregoritsch erklärte gegenüber 20 Minuten, dass er damit ein Zeichen setzen wollte. Solche Vorkommnisse seien selten, aber sie trüben die Fairness im Sport.

Wie steht Österreich in der WM-Gruppe da?

Die Niederlage gegen Argentinien war ein Rückschlag für das Team von Teamchef Ralf Rangnick. Österreich liegt nach diesem Spiel in der Gruppe B auf dem dritten Platz. Die Mannschaft hat noch alle Chancen, das Achtelfinale zu erreichen, benötigt aber in den verbleibenden Gruppenspielen gute Ergebnisse. Die nächste Herausforderung ist das Spiel gegen Nigeria am kommenden Samstag. Die genauen Termine und Orte aller WM-Spiele finden Sie auf unserer fixtures Seite.

Welche Rolle spielt Gregoritsch im aktuellen Kader?

Michael Gregoritsch ist ein erfahrener Stürmer im österreichischen Aufgebot. Bei der laufenden Weltmeisterschaft kam er in beiden Gruppenspielen zum Einsatz, einmal von Beginn an und einmal als Einwechselspieler. In der Qualifikation war er mit fünf Toren einer der treffsichersten Spieler des Teams. Sein Vertrag beim SC Freiburg läuft noch bis Sommer 2027. Die komplette Übersicht über den Kader und die Einsätze der Spieler bietet unsere squad Seite.

Was bedeutet der Vorfall für die weitere WM?

Der Zwischenfall mit De Paul wird die Vorbereitung auf das entscheidende Spiel gegen Nigeria nicht beeinflussen. Das Team konzentriert sich voll auf die sportliche Aufgabe. Für Gregoritsch persönlich ist die Sache mit dem öffentlichen Statement abgeschlossen. Die Mannschaft will mit einem Sieg gegen die Nigerianer die Weichen für den Einzug ins Achtelfinale stellen. Die aktuelle Tabellensituation und die verschiedenen Qualifikationsszenarien können Sie auf unserer standings Seite nachverfolgen. Die Stimmung im Lager bleibt trotz der Niederlage gegen den Titelverteidiger positiv und zuversichtlich.