Die Wiener Austria muss am Donnerstag (20.30 Uhr, ORF 1) gegen Beitar Jerusalem bestehen und nimmt ein 2:1 auf dem Weg ins Play-off mit. Eine hitzige Partie ist am Verteilerkreis zu erwarten: Auf dem Weg in die letzte Qualifikationsrunde, nämlich das nächste Woche beginnende Play-off zur Konferenzliga, muss die Wiener Austria im Rückspiel der dritten Runde noch einmal gegen Beitar Jerusalem bestehen. Die Israelis, angeführt von der rechten Ultraszene um die Gruppe „La Familia“, sorgen dabei für ordentlich Zündstoff. Die Wiener Polizei hat ein Großaufgebot bereitgemacht, der Fansektor der Auswärtsmannschaft wird völlig vom Rest des Stadions abgekoppelt, der Verkauf der Heim-Tickets fand und findet geschützt für Abonnenten und Mitglieder statt. Sportlich geht es um einiges und da hat Violett den Vorteil aus dem Hinspiel auf seiner Seite. Im Ausweichstadion von Beitar in Rumänien gewannen die Wiener vor einer Woche mit 2:1. „Uns erwartet wieder ein Gegner, der sehr mutig auftreten wird“, sagt Trainer Stephan Helm, der eventuell auf Offensiv-Leistungsträger Johannes Eggestein (fraglich) verzichten muss. Für die Austria geht es international auch weiter um das Wahren einer guten Stimmung, in der Liga holte man noch keinen Punkt, schoss kein Tor, in Europa ist Helms Elf makellos. „Wir hatten aber in allen Spielen, speziell bei Beitar, aber auch zuletzt gegen den LASK (0:2, Anm.), Phasen, wo ich selber überrascht war, wie viel Energie wir haben, wie viele Meter wir machen“, lobt Helm die Einstellung seiner Truppe und beschwört auch vor dem Duell gegen Beitar, „dass wir wissen, welche Tugenden wir auf den Platz bringen müssen.“ ## Der Play-off-Gegner hätte es jedenfalls in sich „Wir wollen eine Runde weiterkommen, haben uns eine tolle Ausgangslage erarbeitet. Dann will man auch das zweite Spiel, vor allem daheim unter Flutlicht vor den eigenen Fans gewinnen“, brennt der Steirer Reinhold Ranftl bereits auf die Partie. Es könnte jedoch die vorletzte dieser Saison werden, denn es droht bei einem Weiterkommen im Play-off ein richtig unangenehmes Los. Die Austria bekommt nämlich den Sieger des Duells zwischen der international erfahrenen Truppe vom SC Braga (Portugal) und Dinamo Minsk (Weißrussland) als finale Hürde. Braga schaltete im Play-off zur Europa League vor zwei Jahren Rapid aus, Minsk in der gleichen Runde 2015 völlig überraschend Salzburg. Favorit Braga gewann das Hinspiel daheim „nur“ mit 1:0.
Rückblick
Wiener Austria vor Herausforderung gegen Beitar Jerusalem
Die Wiener Austria muss gegen Beitar Jerusalem bestehen und ist auf ein heißes Rückspiel vorbereitet. Trainer Stephan Helm hofft auf eine starke Leistung seiner Mannschaft.
