Österreichs WM‑Team profitiert von Klaus Maierstein in Kansas City

Klaus Maierstein, 56, ist seit dem 2. Juni 2026 fester Bestandteil des medizinischen Stabs von Österreich bei der WM 2026. Der gebürtige Schrobenhausener unterstützt die rot‑weiß‑roten Elitekicker im kalifornischen Basecamp in Santa Barbara, wo das Team nach einem 3‑0 Niederlage gegen Spanien (2026‑07‑02) hart trainiert.

Wie kam Maierstein zum Nationalteam?

Nach Stationen beim 1. FC Köln und beim FC Bayern München wechselte Maierstein 2024 zum ÖFB. Sein Netzwerk zu David Alaba, den er bereits aus der Jugendzeit kennt, erleichterte den Einstieg. Im Dezember 2025 half er bei der Organisation der WM‑Gruppenauslosung in Washington und setzte sich für das heutige Basecamp am Pazifik ein.

Was bedeutet das Basecamp für die Mannschaft?

Das Camp bietet „eine weitläufige Hotelanlage mit viel Grün, direkt am Pazifik gelegen“, beschreibt Maierstein. Dort trainieren die Spieler unter optimalen klimatischen Bedingungen, während das medizinische Team Verletzungen präventiv behandelt. Die aktuelle Form von Österreich (letzte 5 Spiele: 1W‑1D‑3L, die letzten beiden Niederlagen) verlangt nach intensiver Regeneration, die Maierstein liefert.

Welche Ziele verfolgt das Team?

Maierstein hofft, dass Österreich das Achtelfinale erreicht – ein Ziel, das Deutschland unter Julian Nagelsmann verfehlte. Dafür muss das Team am Donnerstagabend den amtierenden Europameister Spanien aus dem Turnier werfen. Ein Sieg würde nicht nur das Turnier verlängern, sondern auch Maiersteins Einsatz als das größte Highlight seiner Karriere bestätigen.

Was erwartet Österreich nach dem Turnier?

Nach dem WM‑Abschied steht das nächste Pflichtspiel gegen Israel am 24. September 2026 zu Hause an. Maierstein bleibt im Trainerstab, um die Vorbereitung zu leiten und die Lehren aus der WM‑Erfahrung zu integrieren. Seine enge Freundschaft zu Alaba und das Vertrauen der Spieler lassen vermuten, dass er auch künftig ein wichtiger Pfeiler des ÖFB bleibt.