Österreichs WM‑2026‑Kader steht fest
Die Österreicher haben ihren endgültigen WM‑2026‑Kader veröffentlicht und setzen damit ein klares Zeichen für die Gruppe J. Trainer Ralf Rangnick hat 26 Spieler nominiert, darunter mehrere Bundesliga‑Profis. Das Team startet mit einer knappen Vorbereitung nach einer 3:0‑Niederlage gegen Spanien am 2. Juli 2026.
Welche Spieler prägen das Rückgrat?
Im Tor stehen Alexander Schlager und Patrick Pentz, beide mit Erfahrung aus internationalen Einsätzen. Die Abwehr wird von Christoph Baumgartner, der seit 2023 bei RB Leipzig spielt, und dem jungen Verteidiger David Schnegg angeführt. Im Mittelfeld dominieren Konrad Laimer und Marcel Sabitzer, die beide in der Champions‑League glänzten. Vorne führt Marko Arnautović das Angriffspaket, unterstützt von Florian Grillitsch, der zuletzt bei Hoffenheim aktiv war.
Wie sieht die aktuelle Form aus?
Die letzten fünf Länderspiele zeigen ein durchwachsenes Bild: 1 Sieg, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen, wobei die beiden letzten Partien verloren gingen (LLDLW, zuletzt 3‑0 gegen Spanien). Trotz dieser Serie bleibt das Team optimistisch, weil die meisten Spieler in Top‑Ligen regelmäßig spielen und die Taktik von Rangnick auf schnellem Pressing basiert.
Was bedeutet das für die WM‑Qualifikation?
Österreich muss in den kommenden Gruppenspielen mindestens einen Sieg einfahren, um die K‑o‑Runde zu erreichen. Das nächste Pflichtspiel ist ein Heimspiel gegen Israel am 24. September 2026, das als Test für das WM‑Turnier dient. Ein positives Ergebnis könnte das Selbstvertrauen stärken und die Moral vor dem Start in den USA, Kanada und Mexiko heben.
Wer sind die Schlüsselakteure?
Marko Arnautović, 34, bringt Erfahrung aus drei Weltmeisterschaften mit und ist ein echter Führungsspieler. Neben ihm ist Konrad Laimer, 28, das kreative Bindeglied im Mittelfeld, das sowohl defensiv als auch offensiv Akzente setzt. Auf der Bank wartet zudem der junge Stürmer Karim Adeyemi, der in der Saison 2025/26 bei Borussia Dortmund für Furore sorgte.
Wie geht es nach dem Turnier weiter?
Nach dem WM‑Abenteuer plant Rangnick, die Kernmannschaft zu behalten und junge Talente weiter zu integrieren. Die nächsten Monate werden entscheidend, um die Mannschaft für die Europameisterschaft 2028 zu formen. Fans dürfen gespannt sein, ob die aktuelle Gruppe J‑Erfahrung den Grundstein für zukünftige Erfolge legt.
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