Stephan Helm, der langjährige Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft, und Gerald Scheiblehner, der neue Trainer des GAK, setzen beide auf eine Dreierkette. Diese taktische Übereinstimmung prägt das Aufeinandertreffen der beiden Teams am Samstag in Graz.
Im Frühjahr dominierte die Dreierkette die österreichische Bundesliga. Salzburg war eine Ausnahme, doch LASK gewann unter Didi Kühbauer mit diesem System das Double. Sturm Graz nutzte es häufig, Rapid meistens. Andere Klubs wie Ried oder die WSG Tirol sind inzwischen wieder auf Viererketten umgeschwenkt. Helm sagte über seinen Kontrahenten, dass dieser eine klare Idee mitbringe und die Liga sehr gut kenne. Der GAK ist seit Scheiblehners Amtsantritt ungeschlagen und hat neun Heimspiele in Folge ohne Niederlage bestritten.
Helm selbst hat in bisherigen Duelle gegen den GAK nie verloren. Er will den Schwung vom Sieg gegen Austria Lustenau mitnehmen. Der Teamchef sagte, man sei gut vorbereitet und müsse an sein Maximum kommen, um gegen den GAK zu gewinnen.
Für die Nationalmannschaft ist das Spiel eine wichtige Vorbereitung. Österreich liegt in der laufenden WM-Qualifikation auf Platz zwei. Die letzten fünf Ergebnisse lauten LDLWW. Das nächste Pflichtspiel ist das Heim-Länderspiel gegen Israel. Die aktuelle Verletztenliste stellt Helm vor personelle Herausforderungen, die er im Derby testen kann. Den kompletten Spielplan und den aktuellen Kader finden Sie auf unseren Seiten fixtures und squad.
Parallel findet das neunte Ländle-Derby zwischen dem abstiegsbedrohten, aber taktisch überzeugten Altach und Austria Lustenau statt. Altach, ein weiterer Verfechter der Dreierkette, liegt derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Das Derby verspricht, sehr ausgeglichen zu werden. Für Helm und sein Team endet die Vorbereitungsphase mit dem Anpfiff in Graz am Samstagabend.
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