Marcel Sabitzer pausiert im österreichischen Nationalteam. Der 32-jährige Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund wird die kommenden UEFA Nations League-Spiele verpassen, um seine Kräfte zu schonen.
Sabitzer begründete seinen Schritt mit einer extrem intensiven Belastung der vergangenen zwei Jahre. „Die vergangenen zwei Jahre waren sehr intensiv. Seit der EM 2024 habe ich durch die Club-Weltmeisterschaft und die Weltmeisterschaft effektiv drei Saisons gespielt“, sagte der Routinier. Mit 102 Länderspielen und 27 Toren ist er eine der erfahrensten Figuren im Kader.
Offene Gespräche mit Rangnick
Die Entscheidung fiel in enger Absprache mit Teamchef Ralf Rangnick. „Ich habe mich daher mit dem Teamchef in offenen und vertrauensvollen Gesprächen darauf geeinigt, dass ich jetzt eine Pause mache und wir zu Beginn des nächsten Jahres besprechen, ob ich für die EM-Qualifikation ins Nationalteam zurückkehre“, erklärte Sabitzer. Rangnick zeigte sich enttäuscht, aber verständnisvoll. Man werde vor dem Start der EM-Qualifikation 2028 eine gemeinsame Entscheidung treffen, ob Sabitzer wieder zur Verfügung stehe.
Die Pause kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Österreich in der WM-Qualifikation auf Kurs liegt. Das Team steht nach drei Spielen mit vier Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Die letzten Ergebnisse zeigen mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen eine wechselhafte Form. Das nächste Spiel ist ein Heimspiel gegen Israel am 24. September, das erste von vier Nations-League-Duellen in dieser Länderspielpause. Die komplette Terminplanung finden Sie auf unserer Spielplan-Seite.
Sabitzer fehlt damit für die Begegnungen mit Israel, Irland und zweimal Kosovo. Sein Ausfall stellt Rangnick vor eine Herausforderung bei der Besetzung des offensiven Mittelfelds. Der Teamchef wird in Kürze seinen Kader für die anstehende Länderspielpause bekannt geben. Die aktuelle Aufstellung und weitere Statistiken sind in unserem Kader-Bereich einsehbar. Sabitzers Schritt unterstreicht die physischen und mentalen Anforderungen des modernen Profifußballs, besonders für Spieler, die wie er auf höchstem Klub- und Nationalmannschaftsniveau aktiv sind.
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