Österreich sichert sich das WM‑Achtelfinale nach 3:3 gegen Algerien
Am 7. Juli 2026 erzielte Sasa Kalajdzic in der Nachspielzeit (90.+6) das Siegtor, das Österreich trotz eines späten Ausgleichs von Riyad Mahrez (90.+3) das 3:3‑Remis bescherte und damit das Achtelfinale sicherte.
Wie verlief das Spiel?
In Kansas City trafen Marko Arnautović (28.) und Marcel Sabitzer (55.) zuerst für Österreich, sodass die Österreicher zweimal in Führung gingen. Rafik Belghali (45.) und Mahrez (60.) glichen für Algerien, bevor das Spiel in den letzten Minuten explodierte. Das Stadion füllten 69.045 Zuschauer, die jedes Tor lautstark feierten.
Was bedeutet das Ergebnis für Österreich?
Das Remis reicht, weil die Gruppe bereits durch den Sieg gegen Argentinien (2:1) und das Unentschieden gegen Algerien entschieden ist. Österreich steht nun im Achtelfinale gegen Spanien, das am 2. Juli 2026 mit 3:0 gewann (2026‑07‑02). Die aktuelle Form der Österreicher ist laut den letzten fünf Spielen 1W‑1D‑3L (LLDLW), wobei die letzten beiden Partien verloren wurden. Das Ergebnis gibt jedoch einen psychologischen Schub vor dem nächsten Duell.
Wie geht es weiter?
Nach dem Gruppenerfolg muss Österreich am 24. September 2026 zu Hause gegen Israel antreten. Das Team wird versuchen, die defensive Stabilität zu wahren und gleichzeitig die Offensivkraft von Sabitzer und Arnautović zu nutzen. Trainer Ralf Rangnick betont, dass die Erfahrung aus dem dramatischen Spiel in Kansas City entscheidend sein wird.
Wer war entscheidend?
Sasa Kalajdzic zeigte Nerven aus Stahl, indem er das Siegtor in der Nachspielzeit erzielte. Marcel Sabitzer war mit seiner Präsenz im Mittelfeld ein Motor, während Marko Arnautović erneut seine Führungsqualitäten unter Beweis stellte. Auf algerischer Seite war Riyad Mahrez mit seinem späten Treffer fast zum Helden geworden, doch das späte Gegentor von Kalajdzic ließ das Glück auf österreichischer Seite enden.
Ausblick auf das Achtelfinale
Gegner Spanien kommt mit einem überzeugenden 3‑0‑Sieg gegen Österreich (2026‑07‑02) und einer starken Offensivabteilung. Österreich muss seine Defensivarbeit verfeinern und gleichzeitig die Konterchancen nutzen, die im Spiel gegen Algerien bereits gezeigt wurden. Die nächsten Wochen werden entscheidend für die Vorbereitung sein, besonders das Heimspiel gegen Israel, das als Test für die kommende Herausforderung gilt.
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