Österreich erreicht das WM‑Sechzehntelfinale nach 3:3 gegen Algerien
Am 7. Juli 2026 erzielte Österreich in Kansas City ein 3:3‑Unentschieden gegen Algerien und zog damit ins Achtelfinale der FIFA‑Weltmeisterschaft ein. Marko Arnautović (28.), Marcel Sabitzer (55.) und Sasa Kalajdzic (90.+6) trafen für die Österreicher, während Rafik Belghali, Riyad Mahrez und ein Eigentor das Ergebnis ausbalancierten. Das Spiel war das letzte Vorrundenspiel für beide Teams und bescherte den Fans ein wahres Torfestival.
Wie kam es zum spektakulären Ergebnis?
Von Beginn an spielten beide Mannschaften offensiv. Nach einem langen Pass von David Alaba setzte sich Arnautović durch und eröffnete das Spiel. Algerien reagierte sofort, Belghali glich nach einer Ecke aus, bevor Mahrez in der Nachspielzeit den Ausgleich brachte. In der zweiten Halbzeit ersetzte Rangnick Arnautović durch Michael Gregoritsch, doch Kalajdzic brachte Österreich erneut in Führung – nur um erneut von Mahrez ausgeglichen zu werden. Das Endergebnis spiegelte das hohe Tempo und die Intensität beider Teams wider.
Warum das Ergebnis für Österreich wichtig ist
Der Punkt brachte Österreich nicht nur das Weiterkommen, sondern auch ein Duell gegen den Titelkandidaten Spanien im Achtelfinale. Das letzte Ergebnis gegen Spanien war ein 3:0‑Niederlage am 2. Juli 2026, was die Aufgabe noch schwieriger macht. Zudem zeigt die aktuelle Form (letzte 5 Spiele: 1S‑1U‑3N, die letzten beiden Niederlagen) dass das Team noch Schwächen hat, die im kommenden Duell behoben werden müssen.
Was steht als Nächstes an?
Nach dem spannenden Gruppenspiel muss Österreich schnell auf die Vorbereitung für das Spiel gegen Spanien umschalten. Trainer Ralf Rangnick betont, dass die Defensive stabilisiert werden muss, um die Offensivstärke der Iberer zu stoppen. Unabhängig vom Ausgang des Spiels wartet bereits das nächste Pflichtspiel: ein Heimspiel gegen Israel am 24. September 2026, das als Chance gilt, das Selbstvertrauen wieder aufzubauen.
Hintergrund: Kontroverse um mögliche Absprachen
Vor dem Endspiel kursierten Gerüchte über ein mögliches Ergebnis‑Abkommen, weil ein Unentschieden für beide Teams ausgereicht hätte. Rangnick wies solche Spekulationen entschieden zurück und betonte, dass das Team bis zum Schlusspfiff kämpfen werde. Die Erinnerung an die „Schande von Gijón“ 1982 wurde dabei häufig genannt, doch das aktuelle Spiel zeigte, dass beide Seiten bis zum Schluss alles gegeben haben.
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