Was ist passiert?
Österreichs Nationalteam musste am 3. Juni 2026 in Wien (Ernst‑Happel‑Stadion) David Alaba in der Halbzeit wegen leichter Bein‑Verspannung auswechseln. Christoph Baumgartner zog sich kurz vor dem Anstoß eine scharfe Leisten‑Beschwerde zu, die ihn nach einem Schuss am Tor traf. Das Spiel endete 1:0 gegen Tunesien, das einzige Aufwärmspiel vor dem WM‑Start am 16. Juni.
Wie beurteilt Trainer Rangnick die Situation?
Rangnick erklärte, Alabas Wechsel sei rein präventiv: „Er spürte eine leichte Enge im Bein, wir wollten kein Risiko eingehen.“ Beim Stürmer fügte er hinzu: „Wir müssen bis Dienstag warten, um das Ausmaß zu prüfen. Hoffentlich ist es nichts Ernstes, eher ein Hüftbeuger‑Zupfen.“ Der Trainer zeigte sich zuversichtlich, dass beide Spieler rechtzeitig fit sein werden.
Was sagen die Mitspieler?
Marcel Sabitzer, Torschütze des Spiels, berichtete, dass Baumgartner die Entscheidung selbst als Vorsichtsmaßnahme sah. „Er meint, es ist nicht gravierend. Baumgartner ist wichtig für unser Spiel, wir haben noch etwas Zeit“, sagte Sabitzer. Die Mannschaft spielte den Großteil mit zehn Mann nach einer frühen Roten Karte, doch das Ergebnis blieb unverändert.
Was bedeutet das für die WM‑Vorbereitung?
Die Verletzungs‑Bedenken kommen kurz vor dem Start der Gruppenphase J‑Gruppe gegen Jordanien am 16. Juni. Sollte Alaba oder Baumgartner länger ausfallen, müsste Rangnick auf Ersatzspieler zurückgreifen, was die Taktik beeinflussen könnte. Bis dahin bleibt das Team jedoch optimistisch, da beide Schlüsselakteure voraussichtlich bis zum Turnierbeginn wieder einsatzbereit sind.
Was steht als Nächstes an?
Nach dem Freundschaftsspiel folgt das offizielle WM‑Eröffnungsspiel gegen Jordanien. Das Trainerteam wird die medizinischen Befunde am Dienstag auswerten und ggf. das Aufstellungskonzept anpassen. Fans dürfen gespannt sein, ob Alaba und Baumgartner ihre gewohnte Form mitbringen, wenn das Turnier losgeht.
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