Österreich hält mit 3:3 gegen Algerien im WM‑Gruppenfinale Schritt
Am 28. Juni 2026 erzielte Österreich im letzten Spiel der Gruppe ein 3:3 gegen Algerien und bewahrte damit seine Chancen auf das Weiterkommen. Das Team kam nach einem 2‑1 Rückstand zurück, wobei S. Kalajdžić in der Nachspielzeit per Kopfball das Ausgleichstor schoss.
Wie entwickelte sich das Spiel?
Algerien eröffnete das Match in der 45. Minute durch R. Belghali (linker Schuss). Österreich reagierte schnell: M. Arnautović traf in der 28. Minute nach einer Vorlage von D. Alaba. Die erste Halbzeit endete 1:1. In der zweiten Hälfte drehte Algerien auf, R. Mahrez brachte in der 60. Minute per linker Fuß zum 2:1, und drei Minuten später per rechter Fuß zum 3:1. Österreichs M. Sabitzer verkürzte in der 55. Minute nach einem Pass von K. Laimer auf 3:2. Das Spiel schien entschieden, doch Kalajdžićs Kopfball in der 90+6. Minute, unterstützt von M. Gregoritsch, stellte den Endstand her.
Welche Spieler dominierten?
Für Österreich waren M. Sabitzer und S. Kalajdžić die entscheidenden Akteure. Sabitzer erzielte das zweite Tor und zeigte mit 0,60 xG eine effiziente Abschlussquote. Kalajdžićs Kopfball war das späte Ausgleichstor, das das Spiel offen hielt. Auf algerischer Seite war R. Mahrez mit zwei Treffern der klare Glücksbringer, während H. Aouar zweimal Vorlagen gab.
Was bedeutet das Ergebnis für die Gruppenphase?
Das Unentschieden lässt Österreich mit drei Punkten aus drei Spielen auf Platz zwei der Gruppe, hinter Algerien, das dank seiner drei Tore ebenfalls drei Punkte hat, jedoch einen besseren Torverhältnis‑Vorsprung besitzt. Österreich muss nun auf das Ergebnis des letzten Gruppenspiels hoffen, um das Weiterkommen zu sichern. Der späte Ausgleich gibt dem Team jedoch Moral für die kommenden Aufgaben.
Wie sieht die Statistik aus?
Das Spiel verzeichnete insgesamt 1,67 xG für Algerien und 1,49 xG für Österreich. Österreichs Passgenauigkeit lag bei 69,57 % (16 von 23 Pässen), während Algeriens Defensivspieler R. Belghali nur einen Passversuch verzeichnete. Die gelben Karten waren spärlich, lediglich M. Arnautović erhielt in der 11. Minute eine Gelbe.
Was kommt als Nächstes?
Österreichs Trainerteam wird die Defensivlücken analysieren, die zu den drei Gegentoren führten, und gleichzeitig die Offensivstärke von Sabitzer und Kalajdžić nutzen. Das nächste Spiel gegen den Gruppendritten wird entscheidend, um das Ticket für die K.-o.-Runde zu sichern. Fans dürfen gespannt sein, ob die Mannschaft das Momentum aus dem dramatischen Unentschieden mitnimmt.
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